Berichte Einsatzabteilung

16.10.2021

Kommandanten-Trio der Feuerwehr Bühlertal bestätigt

Nach dem kurzfristigen Ausscheiden des ehemaligen Kommandanten Michael Reith Anfang 2020, stand die Neubesetzung dieses Amts an. Corona-bedingt musste die hierfür notwendige Versammlung für die Wahl zum Kommandanten immer wieder verschoben werden, um alle potenziellen Risiken, die die Einsatzfähigkeit der Einsatzabteilung gefährden könnten, auszuschalten. Der Gemeinderat hat in der Übergangszeit Jan Förstera als Kommandanten und Matthias Reith als 2. Stellvertreter bestellt bis ordentliche Wahlen durch die Aktiven der Bühlertäler Feuerwehr im Rahmen der Jahreshauptversammlung ausgeführt werden konnten.

Am 09.10.2021 war es dann soweit, sowohl die Impfdurchdringung innerhalb der Wehr als auch die stabilisierte Corona-Situation, ließen eine Versammlung, unter 3G-Auflagen und auf das Wesentliche beschränkt, zu (so hier berichtet). In Fokus standen die Wahlen zum Kommandanten und seiner Stellvertreter. In drei von Bürgermeister Hans-Peter Braun geleiteten Wahlgängen wurden Jan Förstera als Kommandant sowie Matthias Reith als 1. Stellvertreter und Rene Rigsinger als 2. Stellvertreter bestätigt. Alle drei nahmen die Wahl an.

Eine der wichtigsten Beschränkungen für diese Versammlung war, sie so kurz wie möglich zu halten. Förstera beschränkte sich im Bericht des Kommandanten daher kurz auf das Wesentliche, wie die Mannschaftsstärke und die Einsatzstatistiken der Jahre 2019 und 2020. Mit 176 Einsätzen in 2019 und 118 Einsätzen in 2020 gingen diese Zahlen erfreulicherweise leicht zurück. Der überwiegende Anteil liegt, wie in den vergangenen Jahren auch, in der technischen Hilfeleistung. Nichts desto trotz war Bühlertal in diesen Jahren aber nicht von größeren Bränden (Garagenbrand in der Sundhalde oder Dachstuhlbrand in der Liehenbachstraße) verschont geblieben. Die Notwendigkeit einer funktionierenden Wehr ist das A & O für den Bevölkerungsschutz und so steht die Hoffnung im Raum schnell wieder in den „vor Corona“ Modus zu kommen und nach zwei Rückschlägen jetzt wieder nachhaltig die Kompetenz der Wehr auszubauen. Er bedankte sich bei allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit und den Partnern für die gute Zusammenarbeit.

In seinem Ausblick verwies Förstera auf die anstehende Veranstaltung der Firma S-Gard am 06.11.21 im HdG und vor allem auf die jetzt auszurollende Mitglieder-Werbekampagne „hundert12.info“ des Kreisfeuerwehrverband Rastatt in den nächsten Wochen, an der sich auch die Feuerwehr Bühlertal beteiligen wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie auch auf der gleichnamigen Internetseite (https://hundert12.info).

Der Kassenbericht der Einsatzabteilung wurde von Kassenverwalter Tobias Trautmann vorgestellt und deren Richtigkeit durch Kassenprüfer Mario Hüsges bestätigt. Die Kasse ist, nach einigen Turbulenzen in der Vergangenheit, wieder in einem stabilen und sehr „gesunden“ Zustand.

Die Versammlung hat einstimmig der Entlastung der Feuerwehrführung, des Ausschusses sowie der Kasse und dem Rechnungsabschluss zugestimmt.

Bürgermeister Hans-Peter Braun hob das Engagement der Feuerwehr, auch in diesen belastenden Zeiten, heraus, bedankte sich für die immerwährende Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr und setzt darauf, diese auch beizubehalten. Der nun vorangeschrittene Umbau des Gerätehauses sollte Anfang 2022 mit einer Einweihung abgeschlossen werden können, so dass dieses Vorhaben seiner Bestimmung übergeben werden kann und die Behinderungen sowie zusätzlichen Aufwände durch den Umbau beendet sind.

Mit der Beförderung und Ehrung von Feuerwehrangehörigen werden diese für ihr ehrenamtliches Handeln ausgezeichnet und ihrem sozialen Engagement die gerechtfertigte Anerkennung entgegengebracht. In gleichem Maße zeigen sie auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Einzelnen und den Entwicklungsfortschritt der Feuerwehr als Ganzes.

Neuaufnahmen: Nino Engelskirchen, Michael Hanselmann, Patrick Pausch
Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr: Jan Borowski, Timo Grethel, Nicolas Müller, Jannic Schulz

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann: Jerome Ernst, Michael Hanselmann, Adrian Weck
Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann: Sebastian Drewes, Nico Egner, Nino Engelskirchen, Patrick Lang, Achim Strohmeier
Beförderung zum Löschmeister: Dominik Droll, Ron Seifermann, Christopher Striebel
Beförderung zum Brandmeister: Stefan Fers

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Günter Dussmann führte anschließend die Landesehrungen des Landes Baden-Württemberg durch, für:
15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst (Ehrenabzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze): Nico Egner, Patrick Lang, Ron Seifermann, Adrian Weck
25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst (Ehrenabzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber): Markus Haub

Ehrung durch die Feuerwehr Bühlertal für:
10 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Jan Borowski, Maximilian Jordan, Jannic Schulz
20 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Nico Egner, Mario Hüsges, Marcel Langenbacher, Tino Meier
30 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Stefan Fers, Michael Hochstuhl, Rene Rigsinger

Die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ erhalten „kleinere“ Betriebe und Unternehmen, die die Feuerwehr überdurchschnittlich unterstützen, z.B. durch Freistellungen und somit uneigennützig dafür Sorge tragen, dass Aktive ihre Feuerwehraufgaben (Einsätze, Fortbildungsveranstaltungen, etc.) nachkommen können. Diese Auszeichnung ging an das Architekturbüro AS in Bühl. Ferner erhielten Rebecca Geiges und Michael Hochstuhl ein Präsent für ihr Engagement beim Durchführen der wöchentlichen Corona-Testungen, bevor die Feuerwehrangehörigen dann endlich in der 3.Welle auch an der Reihe waren, um eine Corona-Schutzimpfung zu bekommen.


02.01.2021

Einsatzbekleidung und Privatspenden für Erdbebengebiet in Kroatien

Am Neujahrstag machte sich die Feuerwehr Bühlertal mit zwei Kameraden und einem mit Hilfsgütern vollgepackten Mannschaftstransportwagen auf den Weg nach Bad Krozingen.
Nach den zuletzt schweren Erdbeben in den kroatischen Regionen Sisak, Petrinja und Glina wurde zum Jahreswechsel durch den ehemaligen Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Gerhard Lai, gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Krozingen eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Zahlreiche baden-württembergische Feuerwehren beteiligten sich an dieser Aktion und stellten Ausrüstungsgegenstände und Einsatzbekleidung für ihre kroatischen Kameraden zur Verfügung. Weiterhin wurden Hygieneartikel, Lebensmittelspenden, Schuhe, Winterbekleidung, Decken und viele weitere hilfreiche Utensilien für einen Hilfskonvoi zusammengestellt.
Am Samstagmorgen, 02. Januar, startete der Konvoi mit 15 Lastwagen auf seine etwa 15-stündige Reise.


23.07.2020

Neues Fahrzeug für unseren Fuhrpark

Nachdem der ursprüngliche Termin Ende März coronabedingt abgesagt werden musste, war es am Mittwoch, 15. Juli 2020 endlich soweit.
Eine kleine Gruppe aus Bühlertal machte sich auf den Weg nach Österreich, ins Zillertal zur Firma Empl, um unser neues Löschgruppenfahrzeug LF 10 abzunehmen und in sein zukünftiges Zuhause zu überführen.

Nach einem langen Donnerstag, gefüllt mit Überprüfungen der Qualität des Fahrgestells, des Aufbaus und der Beladung sowie einer Einweisung, anschließendem Testen der Pumpe und der verschiedenen Geräte, ging es am Freitag auf die Autobahn. Nach einer langen Fahrt erreichten die Kameraden am Abend Bühlertal. Standesgemäß wurde das neue Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn auf den Hof des Feuerwehrhauses unter den Augen einzelner, erwartungsfreudiger Kameraden eingefahren.

Ein Termin für die offizielle Einweihung des Fahrzeugs ist, aufgrund der aktuellen Pandemielage, noch nicht festgelegt.

Bevor das neue LF 10 seinen eigentlichen Dienst aufnimmt, sind in den kommenden Wochen noch einige Vorbereitungen zu treffen sowie Einweisungen ins und Übungen mit dem Fahrzeug notwendig.

In Bühlertal löst das neue Fahrzeug das etwas in die Jahre gekommene LF 16-TS ab, dass nach 34 Jahren Dienst in den verdienten Ruhestand treten darf.

Die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal bedankt sich bei der Firma Empl für die gemeinsame und erfolgreiche Umsetzung des mittlerweile dritten Fahrzeugs aus dem Zillertal sowie bei den vier Kameraden und dem neuen Hauptamtsleiter der Gemeinde Bühlertal für die erfolgreiche Überführung des Fahrzeugs und freut sich auf das zukünftige Arbeiten mit dem neuen LF 10.

Die Bevölkerung wird das Fahrzeug im Rahmen eines Tages der Feuerwehr im kommenden Jahr 2021 bestaunen können.

Weitere Fotos und eine Fahrzeugbeschreibung werden folgen.


09.11.2019

Objektübung am Feuerwehr-Gerätehaus

Am 14. Oktober übte die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal den Ernstfall eines Werkstattbrandes. Simuliert wurde dieses Einsatzgeschehen am Objekt des Feuerwehr-Gerätehauses. Die Fahrzeughalle wurde hierzu mit Effektrauch realitätsnah eingenebelt.
Beim Eintreffen der Einsatzleiterin stellte sich die Lage so dar, dass der Werkstattbereich im Vollbrand steht und eine Person vermisst wird. Noch während der ersten Erkundung zeigte sich das erhöhte Gefahrenpotential durch die Explosion einer Gasflasche.

Nachgebildete Lagedarstellung per Smartphone-App

Ein Werkstattmitarbeiter, der sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, gab zur Auskunft, dass eine neue Palette mit Butangas am Nachmittag angeliefert wurde.
Fiktiv wurde über die Leitstelle ein weiterer Löschzug zur Unterstützung an die Einsatzstelle nachgefordert.
Nach Eintreffen unseres ersten Löschfahrzeugs wurde direkt die Menschenrettung eingeleitet. Das nachrückende Tanklöschfahrzeug erhielt den Auftrag die Brandbekämpfung einzuleiten sowie mit weiteren Einsatzkräften die Wasserversorgung sicherzustellen.

Nach kurzer Zeit konnte die vermisste Person, eine Feuerwehr-Übungspuppe, gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Sie wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von weiteren Feuerwehrkräften medizinisch erstversorgt.
Durch die erhöhte Brandlast in der Werkstatt drohte das Feuer auf den Dachbereich des Gebäudes überzugreifen. Die Einsatzleiterin entschied daraufhin den Bereich zu kühlen und abzuschirmen. Hierzu wurde der Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeugs in Stellung gebracht.
Nach etwa einer halben Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, sodass der beobachtende Kommandant die Übung an dieser Stelle beendete. In der anschließenden Manöverkritik wurde der Übungsablauf noch einmal durchgesprochen. Kommandant Michael Reith bewertete die Übung als sehr gelungen. Verbesserungspotential sei an kleinen Stellen natürlich immer möglich, aber dafür kommen wir auch schließlich an unseren Übungsabenden zusammen.


29.09.2019

Erneut reges Treiben und bayerische Stimmung im und ums Feuerwehr-Gerätehaus Bühlertal

Am 21. und 22. September luden wir seitens der Freiwilligen Feuerwehr Bühlertal wieder zu einem zünftigen und familiären Festwochenende ein.
Bereits am Samstagnachmittag konnten wir im Rahmen des Alterskameradentreffens der Feuerwehren im Landkreis Rastatt zahlreiche Besucher begrüßen und bewirten.
Bei stimmungsvoller Musik und zusätzlichen Auftritten der Alphornfreunde Bühlertal sowie der Kindergruppen des Kindergartens St. Michael, die extra ein besonderes Lied einstudiert hatten – vielen Dank hierfür –, gab es eine ausgelassene Stimmung und viel Appetit unter den Feuerwehrsenioren. Die Schlachtplatte kam so gut an, dass für den weiteren Festverlauf nachgeordert werden musste. Grußworte aus dem Landkreis und von Landrat Toni Huber überbrachte Kreisbrandmeister Heiko Schäfer.

Der Samstagabend stand anschließend ganz im Zeichen bayerischer Gaudi und bayerischen Schmankerln aus der Küche. Quasi zeitgleich mit dem Start der Wiesn in München ließen wir zum elften Mal unser Oktoberfest steigen. Für die Stimmung von der Bühne sorgte in diesem Jahr die Blaskappelle „Schießpulver“. Mit originellen Musikeinlagen und besonderen Gags luden sie die Festgäste zum Mitwippen, Mitsingen und Schunkeln ein.
Von den bis zu 700 Trachtenträgern besonders erwartet: Hansi Berger aus dem Berchtesgadener Land. Bereits zum dritten Mal heizte er die Stimmung so richtig an und riss Jung und Alt von den Bänken.

Am Sonntag öffneten wir unsere Tore zum Tag der Feuerwehr. Neben Speis und Trank konnten unsere Gäste unsere Feuerwehrfahrzeuge und Gerätschaften in Augenschein nehmen und sich zum präventiven Brandschutz informieren. Kinder konnten sich an der Spritzwand mit der Kübelspritze austoben oder beim Entenangeln ihr Geschick und ihre ruhige Hand unter Beweis stellen.
Das Highlight an diesem Tag sollte die Ausstellung eines Rettungshubschraubers (RTH) der DRF Luftrettung sein. Leider konnte der Hubschrauber einsatzbedingt Bühlertal nicht anfliegen. Das führte bei den Gästen, insbesondere bei den Kindern zu einiger Enttäuschung.
Die Feuerwehr Bühlertal möchte sich an dieser Stelle für die entfallene Ausstellung des RTH entschuldigen und bittet um Verständnis.

Abschließend möchten wir uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für ein tolles, gemeinsames Festwochenende bedanken. Wir hoffen, es hat Ihnen wieder gefallen und Sie hatten wieder ein paar schöne Stunden bei uns.
Ein Dankeschön geht auch an die Schwarzwaldhexen Bühlertal für die Mithilfe beim Auf- und Abbau sowie der Freiwilligen Feuerwehr Rust für die Mithilfe beim Barbetrieb.


01.04.2019

Höhenrettungsgruppe SRHT Mittelbaden
(Artikel für die Verbandszeitschrift “Fire & Life” des KFV Rastatt)

Im Jahr 2014 wurde der Grundstein für die heutige Höhenrettungsgruppe in Mittelbaden gelegt. 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bühlertal begannen die erste Ausbildungseinheit zum einfachen Retten aus Höhen und Tiefen (ERHT). Mit Abschluss dieses Ausbildungsabschnitts waren die Kameraden in der Lage Rettungsmaßnahmen und Absturzsicherungen im Schräggelände sowie an Gebäudedächern auszuführen.

In den folgenden Jahren wurden die Kameraden weiter ausgebildet und ihr Wissen im Umgang mit den in der Höhenrettung notwendigen Gerätschaften erweitert. Eine 80 stündige Ausbildung zur „speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) wurde zusätzlich absolviert. Als medizinische Ausbildung haben alle Höhenretter mindestens den Lehrgang Rettungssanitäter belegt. Einige sind weiterhin Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter. Als jährliche Fortbildung leisten alle Höhenretter 72 Pflichtstunden pro Jahr.

Durch verschiedene Einsätze initiiert wurde 2017 eine Kooperation zwischen Höhenrettern verschiedener Organisationen ins Leben gerufen. Die Feuerwehren aus Baden-Baden und Bühlertal sowie die Bergwacht Baden-Baden schlossen sich zusammen und bilden seither die Höhenrettungsgruppe SRHT Mittelbaden. Die Kooperation basiert auf einer gemeinsamen Alarm- und Ausrückeordnung sowie zahlreichen gemeinsamen Übungen.

Die Höhenrettungsgruppe ist vom Land Baden-Württemberg als überregionale Höhenrettungseinheit anerkannt und ist die zweitgrößte in unserem Bundesland. Sie verfügt über eine Personalstärke von 25 Rettern, die sich wie folgt zusammensetzt:

  • Feuerwehr Bühlertal:            15 Höhenretter
  • Feuerwehr Baden-Baden:     7 Höhenretter
  • Bergwacht Baden-Baden:     3 Höhenretter

Die SRHT Mittelbaden kommt bei unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz:

  • Retten und Bergen in unwegsamen Geländen, z.B. an Klettersteigen
  • Sichern und Ablassen im absturzgefährdetem Bereich
  • Retten und Bergen von Personen auf Gerüsten, Baukränen, Hochhäusern etc.
  • Schacht – und Seilbahnrettung
  • Baumrettung
  • Rettung aus Windkraftanlagen
  • Rettung von schwergewichtigen Personen (Schwerlastrettung)
  • Medizinische Erstversorgung von verunfallten Personen nach einem Absturz oder Schadensfall
  • Unterstützung und Gefahrenbeurteilung für den Rettungsdienst
  • Grundsätzlich alle Rettungen aus Höhen und Tiefen
  • Technische Hilfeleistung in Höhen und Tiefen (Sturmschäden, Nachlöscharbeiten in Höhen und Tiefen bei Bränden etc.)

In den vergangenen zwei Jahren wurden die speziellen Rettungskräfte zu zahlreichen Einsätzen alarmiert. Wie in verschiedenen Pressetexten berichtet wurden u.a. mehrere Gleitschirmflieger im Bereich des Merkurbergs erfolgreich gerettet. Bei Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurden Patienten aus höheren Stockwerken mit entsprechenden Rettungsmitteln abgeseilt. Weiterhin mussten die Höhenretter ihr Können auch bei verschiedenen sturmgeschädigten Gebäuden unter Beweis stellen. Die Einsatzkräfte dürfen mittlerweile auf mehr als 50 erfolgreich abgearbeitete Einsätze zurückblicken. Dies zeigen die nachfolgenden Einsatzstatistiken.

  • 2017:
    • 21 Alarmierungen
    • 14 Menschen gerettet
  • 2018:
    • 36 Alarmierungen
    • 22 Menschen gerettet

Dass sich das Aufgabenspektrum stets erweitert, zeigt sich an der Teilnahme an mehreren Alarm- und Hauptübungen der Feuerwehren im Landkreis Rastatt. Die Fähigkeiten der Höhenrettungsgruppe wurden so beispielsweise bei den Übungen in Ötigheim, als ein verunfallter Kranführer von einem Baukran gerettet werden musste sowie an der Staustufe in Iffezheim, als u.a. ein bewusstloser Arbeiter aus einem Schacht hinaufbefördert werden musste, mit eingebunden.
An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an die Feuerwehren Ötigheim und Iffezheim für das Ausrichten ihrer Übungen.