Berichte Jugendfeuerwehr

25.08.2019

Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2019 – Erlebnisreiche Ferienwoche in Bühl

Die Sommerferien starteten für viele Jugendliche unserer Jugendfeuerwehr mit dem Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt. Vom 27.07. – 03.08. schlugen wir gemeinsam mit 22 weiteren Jugendfeuerwehren unseres Landkreises die Zelte auf dem Gelände der Gewerbeschule Bühl auf. Unter den rund 300 Teilnehmern war die Jugendfeuerwehr Bühlertal mit 23 Jugendlichen und 6 Betreuern vertreten.
Nachdem im Vorfeld alle benötigten Dinge für das Zeltlager gerichtet worden waren, trafen wir uns am letzten Julisamstag, um unseren GW-T und den MTW zu beladen und uns auf den Weg nach Bühl zu machen. Dort angekommen, hieß es erst einmal die Fahrzeuge wieder zu entladen und anschließend die Zelte und Pavillons aufzubauen, bevor wir uns mit Feldbetten oder Liegen „häuslich“ einrichten konnten.
Kaum waren die Schlafplätze aufgeteilt und eingerichtet, nahm der ein oder andere die Möglichkeit eines kurzen Erholungsschläfchens sofort wahr. Schließlich mussten ja gleich zwei Zelte aufgebaut werden: „Das ist sooo anstrengend…“
Noch etwas erschöpft, aber bereits gespannt auf die anstehenden Aktivitäten, nahmen wir an der offiziellen Lagereröffnung teil. Einheitlich mit einem neuen Lager-T-Shirt ausgestattet, trafen sich alle Zeltlagerteilnehmer um 17 Uhr am vorbereiteten Lagerfeuer. Kreisjugendwart Maik Ruggiero begrüßte hier alle Jugendlichen und Betreuer und entfachte zusammen mit Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Kreisbrandmeister Heiko Schäfer sowie Bühls Kommandant Günter Dussmann das Lagerfeuer. Sieben spannende Tage warteten nun auf uns, denn das Zeltlagerprogramm hatte so einiges zu bieten. Wir durften uns freuen auf,

  • eine Stadtrallye:
    Auf der 6 km langen Strecke durch Bühl galt es verschiedene Rätsel zu lösen und die korrekte Strecke zu finden. Natürlich wurde bei sommerlichen Temperaturen auch der Weg zu einer Eisdiele nicht verschmäht.
  • eine Lagerolympiade:
    In selbst gewählten und mit Jugendfeuerwehrangehörigen aus Ötigheim gemischten Teams stellten wir uns den verschiedenen Aufgaben. Egal, ob Minigolf, gemeinsamer Skilauf oder Stiefelweitwurf, wir machten überall eine gute Figur und durften uns über tolle Ergebnisse freuen.
  • eine Nachtwanderung:
    Ohne Beleuchtung über Feldwege und durch verschlafene Straßen Oberweiers schlottern so manchem doch ein wenig die Knie. Die anschließend leckere heiße Schoko und Brezel dazu ließ die schaurigen Erlebnisse schnell vergessen.
  • eine Kanufahrt:
    Mit der Fähre setzten wir von Greffern auf die französische Seite nach Drusenheim über, dem Startpunkt der allseits beliebten Kanutour. Nach kurzer Einweisung und Organisation, wer mit wem sprichwörtlich in einem Boot sitzt, konnte die Paddelfahrt auf der Moder beginnen. So ganz trocken blieb natürlich niemand.
  • eine Geocaching-Tour:
    Mit GPS-Trackern ausgestattet mussten definierte Koordinaten im Waldhägenich angelaufen und die in den „Schätzen“ gefundenen Aufgaben und Rätsel gelöst werden. Manch Aufgabe brachte die teilweise müden Köpfe stärker zum Grübeln.
  • einen Bunten Abend:
    Am letzten Abend des Zeltlagers zeigten die Jugendfeuerwehren mit verschiedenen Auftritten und Beiträgen ihr kreatives Können und zum Abschluss durfte natürlich eine Disco nicht fehlen. Hierbei wurde so manches Tanztalent entdeckt.

Zusätzlich zu diesen Aktivitäten hatten wir die Möglichkeit an zwei Tagen das Tagesprogramm frei zu gestalten.
So nutzten wir den Montag um die Werkfeuerwehr und den Backstagebereich des Europa-Parks zu besuchen sowie das Naturzentrum Rheinauen in Rust samt Badesee zu erkunden. An diesem Tag erhielten wir einen Einblick in die Abläufe des Brandschutzes in Deutschlands größten Freizeitpark und erlebten wie sich unsere Erde im Laufe der Jahre verändert hat und welche großen Zeiträume vergehen müssen bis unachtsam weggeworfener Müll in der Natur zerfallen ist.

An unserem zweiten freien Tag, dem Donnerstag, war vormittags erst einmal etwas Ausruhen angesagt, bevor wir nachmittags das Bühler Freibad besuchten und die Wasserrutsche unsicher machten. So ein Sprung ins kühle Nass… einfach grandios.
Das Zeltlager öffnete seine Pforten an einem Abend auch für Familien, Freunde und offizielle Gäste. Zusammen wurde der Lagergottesdienst besucht, der unter dem Motto KaReVeTo stand. Dabei handelt es sich um einen Wertekodex, den die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in den letzten Jahren entwickelt hat und die Punkte Kameradschaft, Respekt, Verantwortung und Toleranz in den Vordergrund stellt. Im Vorfeld dieses Gottesdienstes wurden von den Zeltlagerteilnehmern Plakate zu diesen Themen auf kreativste Weise erstellt.
Nach einer schönen und erlebnisreichen Woche endete das Zeltlager dann am Samstagmittag mit dem Abbau der Zelte, dem Beladen des GW-T im Tetrisformat und der Rückfahrt zum Gerätehaus. Am frühen Nachmittag kamen wir müde oder bereits verschlafen, aber vor allem mit Vorfreude aufs nächste Mal im Gerätehaus an. Eine tolle Woche mit vielen Eindrücken und jeder Menge Spaß lag hinter uns.

Ein Dankeschön an alle Jugendlichen, die mit Sicherheit eine unvergessliche Woche gemeinsam erlebt, neue Kontakte geknüpft und sich vorbildhaft verhalten haben.
Bis zum nächsten Mal, euer Betreuerteam.